Verena Von Gagern-Steidle
Was sehen wir, wenn wir ein fotografisches Bild sehen? Die Fotografin Verena von Gagern-Steidle (*1946 in Bonn), schuf in rund 50 Jahren ein vielschichtiges Werk.
So lässt sie in den 1980er Jahren Polaroid-Serien unwiederbringlich unter Schichten von Gold und Silber verschwinden: Die Fotografin wird zur Alchemistin. Häufig fotografiert von Gagern-Steidle vorgefundene Alltagsrealität. Ihr poetischer Blick richtet sich auf Landschaft und Architektur, Mensch und Raum. Nur einmal zeigt sie sich selbst der Kamera: Im eigenen Brautkleid spielt sie mit dem Klischee und erzählt vom Sein als Künstlerin und Frau.
Kuratiert wurde die Ausstellung von Eva Riesinger.

