Zeichen der Menschlichkeit 1938-1945
Berichte, Notizen und belletristische Texte über Beispiele der Mitmenschlichkeit in schwerer Zeit. Es lesen: Peter Becher, Anna Knechtel, Franziska Mayer und Wolfgang Schwarz.
Was in den letzten Monaten vor Kriegsende im Sudetengau und im Protektorat Böhmen und Mähren Menschen angetan wurde, ist selbst in der bloßen Aufzählung voller Schrecken: Zwangsarbeit, Hinrichtungen, Todesmärsche bis zum letzten Kriegstag. Auch die Nachkriegsmonate waren voller Schrecken, wieder gab es Vergewaltigungen, Folter und Mord, Täter, die kein Mitleid kannten, und Opfer, die sich nicht wehren konnten.
In all den Jahren gab es jedoch auch Menschen, die den Mut hatten, sich gegen die jeweils vorherrschende Stimmung der Unterdrückung und Verfolgung zu stellen.

