FATA MORGANA – Jiří Máška, Tomáš Havlík
Jiří Máška (* 2. November 1955, Ražice) ist ein zeitgenössischer tschechischer Maler, der auf der honduranischen Insel Roatan lebt. Er ist ein bedeutender bildender Künstler, der vor allem auf dem amerikanischen Kontinent tätig ist, wo sein Werk sehr gut ankommt. 1983 ist er in die USA ausgewandert, als die künstlerische avantgardistische Gruppe der bildenden Künstler, zu der auch er gehörte, durch die Kulturabteilung des ÚV KSČ (Zentralausschuss der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei) dezimiert wurde. Die Bilder von Jiří Máška sind eine wilde Aussage über den schöpferischen Spirit, er kann mit Wendungen malen, die sowohl an Holzschnitt erinnern, als auch unglaublich fein, feiner als japanische Pergamente sind. Jiří Máška hat eine neue Sprache gefunden – universal und konkret gleichzeitig. Es ist eine Sprache aus der Seele in die Seele, die Klänge und Gedanken umfasst, die weitere Gedanken festhalten und sich gegenseitig anziehen und vermischen. Der fantastische Rhythmus der Bilder von Jiří Máška erinnert mit seiner Komposition sowie künstlerischer Qualität an die Arbeit des berühmten abstrakten Expressionisten Arshile Gorky.
Der Bildhauer Tomáš Havlík wurde am 31.12.1985 in České Budějovice / Budweis geboren. Er hat an der Akademie der bildenden Künste in Prag studiert, Absolutorium im Atelier Skulptur 2 bei Prof. Jindřich Zeithamml. Tomáš Havlík ist eine einfühlsame und nachdenkliche Person, was sich selbstverständlich in seiner künstlerischen Äußerung widerspiegelt. Er beachtet geringe Detail- und Materialveränderungen sowie Veränderungen seiner Struktur. Er denkt auf eine klassische bildhauerische Weise nach. Er hat Gefühl für Veränderungen, die er aus der Position eines Menschen wahrnimmt, der täglich der umliegenden Realität begegnet und diese berührt. Seine Erkenntnisse sind über gegenwärtige, nicht über übergreifende Sachen. Er steht mit beiden Beinen auf dem Boden und arbeitet mit gegenwärtigen sowie durch Menschen erschaffenen Sachen, die er in ihrer rohen Nacktheit berührt. An seiner Arbeit ist die Empfindlichkeit gegenüber Qualität und Struktur der Materialien zu spüren.



