Literarisches Café

Autorenlesung “Wir sind alle immer nur nichtsahnend auf dem Weg nach Hause” Bernhard Setzwein.
Veranstaltungsort: Hotel Post, Nebenzimmer
Bernhard Setzwein liest aus seinem jüngsten Roman „Der neue Ton“. Der Autor mehrerer Romane, Theaterstücke, Lyrikbände und Reisebücher, Rundfunksendungen, 1960 in München geboren, lebt seit 1990 in Waldmünchen. Dieser Umzug von der Peripherie in das Zentrum mitteleuropäischer Geschehnisse beim Fall des Eisernen Vorhangs bestimmt, nach eigenen Aussagen, seither sein Schreiben. Begonnen hatte er mit bayerischen Mundartgedichten und einer Reihe von Romanen über seine Heimatstadt München.
Mittlerweile steht ganz das bayerisch-böhmische Grenzgebiet im Mittelpunkt seines Schaffens, unter anderem mit dem Roman „Die grüne Jungfer“. Das Buch, das 2003 aus über 600 Manuskripteinreichungen in die engere Auswahl zu dem von Günter Grass gestifteten Alfred-Döblin-Preis kam, erzählt rund um das fiktive böhmische Dorf Hlavanice von den aufregenden Nachwendejahren. 2004 wurde der Autor von der Universität Bamberg eingeladen, in vier Vorlesungen über die Entstehung der „Grünen Jungfer“ zu referieren. Dass Bernhard Setzweins Interesse an Böhmen anhaltend blieb, machte 2007 sein zweiter Roman „Ein seltsames Land“ deutlich.
2012 erschien „Der neue Ton“ als dritter Band seiner Böhmentrilogie. Der Leser trifft auf Gestalten aus den beiden ersten Büchern, aber diese Bekanntschaft ist nicht notwendig. Man kann die zum Teil kauzigen, sympathischen, skurrilen Charaktere auch so, nicht selten schmunzelnd, begleiten. „In immer neuen Paarungen schickt Bernhard Setzwein das Personal seines figurenreichen Romans auf Reisen voller überraschender Wendungen durch das Dreiländereck Bayern-Böhmen-Österreich.
Zu entdecken ist dabei ein neues Europa der offenen Grenzen, in dem die Menschen erst ihren Platz und eine neue Identität finden müssen.“ (Lichtung Verlag Viechtach)
Möglichkeit, Bücher signieren zu lassen.
