Kirchweihmarkt im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen, D-Nabburg
Am Sonntag, den 18. Oktober, findet im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen bei Nabburg ein Bauernmarkt statt.
Seit jeher war der Kirchweihsonntag ein beliebter Tag um einen Markt abzuhalten. Die Ernte war eingebracht, viele Erzeugnisse vorhanden und die Bewohner der Dörfer hatten auch die Zeit einmal zum Einkaufen in den nächsten größeren Ort zu fahren.
Der Bauernmarkt im Naabtaldorf bietet von 10.00 – 17.00 Uhr Lebensmittel wie Holunderwein, Geräuchertes, Brot, Saft, Kräuter und gesunde Tees feil. Es gibt aber auch praktische Dinge, wie Rechen, Besen, Vogelkästen und Körbe, um die eingekauften Wunderdinge mit heim zu nehmen. Da der Winter nicht mehr fern ist lohnt ein Besuch bei der Modistin, die Hüten, Mützen und Tücher feilbietet oder beim Strickwarenstand.
Besucher haben hier die Gelegenheit die Vielfalt der bäuerlichen Produkte kennen zu lernen. Die Direktvermarktung durch die Landwirte war eine wesentliche Einnahmequelle für die Bauern und erfreut sich auch heute wieder großer Beliebtheit, weil die Verbraucher sich auf die gute Qualität der Waren verlassen können.
In diesem Jahr zeigen die Museumsmitarbeiter die Verarbeitung von Gemüse und Marmelade, sowie das Einhobeln von Weißkraut um leckeres Sauerkraut daraus zu machen. Außerdem werden beim Schallerhof noch die Gras- und Spiegelkarpfen aus den Museumsteichen frisch geräuchert zum Kauf angeboten. Dabei darf selbstverständlich auch alles probiert werden. Die Gartenfachfrauen des Landkreises Schwandorf backen im Kolbeckhof Küchl.
Kinderleben heißt das Motto der diesjährigen Museumssaison. Baumkinder heißt eine Aktion, die Katrin Rieppel durchführt. Mit Kastanien, Eicheln und anderen herbstlichen Naturmaterialien können hier wunderbare kleine Kunstwerke gebastelt werden.
Für die Kinder kommt an diesem Sonntag auch der Drechsler Erich Spreng mit seiner Drechselbank. Jedes Kind kann einen gedrechselten Gegenstand selbst herstellen und wird so an das alte und interessante Handwerk herangeführt. Je Werkstück wird dann ein Preis abgerechnet – ein Salzstreuer kostet zum Beispiel 4,00 €.
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