Milada
Zum ersten Mal überhaupt gelangt das dramatische Schicksal Malada Horákovás, das seinerzeit die Welt erschütterte, auf die Kinoleinwand.
Das Drehbuch von David Mrnka beruht nicht auf einer Beschreibung der damaligen politischen Situation in der Tschechoslowakei, sondern auf tatsächlichen Begebenheiten und erzählt ohne übertriebenes Pathos die persönliche Geschichte der Hauptfigur.
Es berichtet von Miladas Ambitionen und Zweifeln, ihrer Zerrissenheit zwischen der Pflicht ihrer Heimat und ihrer Familie gegenüber und ihrer Entschlossenheit, in Einklang mit ihren Überzeugungen zu leben.
David Mrnka beschäftigte sich zehn Jahre lang mit der Vorbereitung des Films “Milada” und arbeitete dabei nicht nur mit Historikern, sondern auch mit der einzigen Tochter der Horáks, Jana Kánská, zusammen, die aus ihrem Wohnort Washington einflog, um sich die Dreharbeiten anzusehen. Jana Kánská machte den Filmemachern bisher unveröffentlichte Unterlagen und Materialien zugänglich, darunter z.B. persönliche Briefe, Familienfotos und die Memoiren ihres Vaters.

