Malerei als Königsdisziplin der Kunst
In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Straubing präsentiert die Gemeinschaft Bildender Künstler in der kommenden Ausstellung im Straubinger Weytterturm Arbeiten des Kulturförderpreisträgers von 2015, Christian Fichtl.
Christian Fichtl wurde 1989 in Straubing geboren. Schon mit 15 Jahren ist ihm bewusst gewesen, frei und schöpferisch tätig sein zu wollen. 2010 begann er mit dem Studium der Freien Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Im Oktober 2013 wechselte er an die Universität der Bildenden Künste Berlin zu Prof. Mark Lammert. Sowohl in Nürnberg als auch in Berlin wurde er bereits mit Kunstpreisen ausgezeichnet.
Auch wenn Fichtl mit verschiedenen Medien arbeitet (z.B. Fotografie, Skulptur, 3D-Druck) ist für ihn die Malerei noch immer die ‚Königsdisziplin’ der Kunst. „Eine direkte Mitteilung kann für mich nur durch das persönlich gemachte Bild entstehen. Weil sie unmittelbar und ohne Hilfsmittel funktioniert, sind in der Malerei keine Grenzen gesetzt. Und gerade in einer Welt, in der alles schnelllebig durchrationalisiert und anonymisiert wird, empfinde ich es am interessantesten als Künstler auf ein traditionelles Medium zurückzugreifen.“, erklärt Christian Fichtl seine Hinwendung zur Malerei.
Der Großteil seiner Arbeit liegt für ihn in der Recherche und in der Erkenntnisgewinnung. Erst danach können Zwischenstände generiert werden, die das Vorangegangene in sich vereinen. Also nicht fertige Ergebnisse interessieren, sondern der Prozess. Die Werdegänge sollen dann zu Arbeiten führen, die für sich selbst stehen und trotzdem inhaltlich einen Bezug zur Realität haben. Das ist Christian Fichtls künstlerisches Ideal. Das Ziel ist, einen Bilderkosmos zu schaffen, welcher als Ganzes bestehen kann.
Die Ausstellung „Christian Fichtl – „A“ wird am Freitag, den 18. März 2016, um 19:00 Uhr in den Räumen des Weytterturms.



