Oskar Kokoschka und die Prager Kulturszene
Als Oskar Kokoschka Ende September 1934 in Prag ankam, ahnte er nicht, dass die Heimatstadt seiner Vorfahren für ganze vier Jahre zu seinem Lebensmittelpunkt werden würde. Er porträtierte den tschechoslowakischen Staatspräsidenten Tomáš Garrigue Masaryk, vor allem aber malte er immer wieder die Stadt, die ihn begeisterte. In der damaligen Prager Kulturszene, die auch von deutschsprachigen Emigranten geprägt wurde, spielte Kokoschka eine öffentlich wirksame Rolle.
Fast auf den Tag genau 80 Jahre nach Kokoschkas Ankunft in Prag beginnt die Ausstellung im Kunstforum, die sein Œuvre aus der Zeit zwischen 1934 und 1938 mit bedeutenden Leihgaben vorstellt.

