Traditionelle Winterarbeiten im Freilandmuseum Neusath
Im Oberpfälzer Freilandmuseum ist bereits Ruhe eingekehrt, es öffnet aber in Neusath um 11 Uhr nochmals seine Tore. Wie in alten Zeiten treffen sich in den Stuben der Museumshöfe Frauen, um zusammen typische Winterarbeiten vorzuführen. Empfangen werden die Besucher mit weihnachtlichen Klängen von Veeh-Harfen.
Im Denkenbauernhof werden Weihnachtsschmuck und Hinterglasbilder hergestellt und fleißig geklöppelt. Das Binden von Adventskränzen und das Kerzenziehen bereiten geruhsam auf die anstehende Weihnachtszeit vor. Wie Federn früher geschlissen wurden, wird im Hirtenhaus gezeigt. Auch die Gaumenfreuden wurden in der Winterzeit nicht verachtet. Im Matzhof werden von den Museumsbäuerinnen Plätzchen gebacken, das probiert werden darf.
Tierisch geht es im Waldlerdorf zu, wo mit dem Pferdegespann Leo und Fonsi Holz gerückt wird. Im Inhaus kann die Kunst des Flachsbrechens und –hechelns bestaunt werden und im Kolbeckhof wird Schafwolle verarbeitet. An Weihnachten darf natürlich eine Krippe nicht fehlen. In der Stube des Kolbeckhofs zeigt Georg Schmittner wie Krippenfiguren geschnitzt werden.
Wärmenden Punsch und kleine Leckereien wie Lebkuchen und Stollen gibt es im Wirtshaus Unterbürg. Die Familie Wiesenbacher bewirtet wieder jeden kleinen und großen Hunger und in der gemütlichen Stube sorgt ein historischer Ofen für wohlige Wärme.
Der reguläre Museumseintritt ist zu entrichten.







