Exkursion – Auf den Spuren der verschwundenen Dörfer
32 Dörfer sind im ehemaligen Kreis Tachau nach 1945 von der tschechisch-deutschen Grenze verschwunden. Dörfer, Weiler, Einöden und Industriebetriebe wurden nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung und der Sperrgebietsverkündung dem Erdboden gleich gemacht. Nun bedeckt Strauchwerk die Überreste von Häusern, Schulen, Schlössern und Kirchen. Teilweise erinnern Mauerreste und Friedhöfe an die verschwundenen Ortschaften. In den letzten Jahren bemühen sich öffentliche und private Initiativen, diese wieder freizulegen und zu renovieren, um sie als Erinnerungsstätten zugänglich zu machen.
Dr. Wolf-Dieter Hamperl, profunder Kenner dieser Region, leitet die Fahrt, die über den alten Grenzübergang Waidhaus-Roßhaupt (Rozvadov) nach Neuhäusl (Nove Domky), einem der 32 verschwundenen Dörfer, führt. Es stehen hier noch vier Häuser und die ruinöse Pfarrkirche. Der gepflegte Friedhof ist ein Ort der Stille und Besinnung. Weitere Stationen sind u.a. die Kirche in Tutz (Tubec) sowie Schloss und Loreto-Anlage in Haid (Bor). Nach einem gemeinsamen Mittagessen geht es u.a. über Neu- und Altzedlisch (Nove und Stare Sedliste) zurück nach Weiden.
Die Teilnehmergebühr (für Fahrt und Führung durch Dr. Hamperl sowie Mittagessen) beträgt 25 Euro und wird im Bus eingesammelt. Abfahrt ist um 8:30 Uhr am Betriebshof der Firma Mädl (Dr.-Kilian-Str. 3, Weiden). Dort besteht Parkmöglichkeit. Zustieg unterwegs ist nach Absprache möglich. Gegen 18 Uhr werden wir wieder in Weiden eintreffen.
Anmeldung zur Fahrt im Organisationsbüro unter: 0961-8141-22 und -23 oder unter astrid.karl@weiden.de bzw. irmgard.betz@weiden.de

