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  • Ausstellung über die „Könige des Böhmerwalds“ im CeBB führt in die Nachkriegszeit

Veröffentlicht am 25. Januar 2023 AktuellesCeBB

Ausstellung über die „Könige des Böhmerwalds“ im CeBB führt in die Nachkriegszeit

Beim Ausstellungstitel „Könige des Böhmerwalds“ denkt man zuerst an dicht bewaldete Berge. Falsch, so werden Widerstandskämpfer, Schleuser, Kuriere und Pfadfinder genannt, die Flüchtenden bei der Überwindung des Eisernen Vorhangs halfen.

Die Ausstellung „Die Könige des Böhmerwalds“, die seit Dienstag im Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) zu sehen und bis Ende März in der Gewölbehalle täglich geöffnet ist, führt zurück in die Nachkriegszeit. In die Jahre des „Eisernen Vorhangs“, als Deutschland und die Tschechoslowakei Stacheldraht, Minenfelder und Todesstreifen trennten und Menschen mit Freiheitsdrang waghalsige Wege suchten, die hermetisch abgeriegelten Grenzsperren unter dem Einsatz ihre Lebens zu überwinden.

Hier setzt die historische Aufarbeitung an, die das Prager „Institut zur Erforschung totalitärer Regime“ akribisch vornimmt. Eine höchst informative Zusammenstellung von Bild-/Zeitdokumenten und erläuternden Texten in der Gewölbehalle ermöglicht den Blick hinter die Kulissen der Zeitgeschichte, den der stellv. Leiter des Instituts, JUDr. Kamil Nedvědický, für die Gäste der Ausstellungseröffnung mit Erkenntnissen aus der Forschungsarbeit bereicherte. Unter den Gästen auch frühere Grenzpolizisten auf bayerischer Seite, die beim Grenzdienst immer wieder Schüsse hörten, Geflüchteten erste Sicherheit gaben, doch denen erst beim Betrachten der Präsentation die Dimension bewusst wird, was es auf der östlichen Grenzseite für Helden gab, die Freiheitssuchenden zur Flucht verhalfen. Einer dieser „Könige des Böhmerwalds“ war Josef Hasil, ein berühmter Schleuser, der vielen Tschechoslowaken vor der Samtenen Revolution bei der Überwindung der Grenze nach Westdeutschland half. Kamil Nedvědický, assistiert von Dr. Andrea Seelich, die im Institut für die Koordination und internationale Projekte zuständig ist, geht am Schluss des Einführungsvortrags auf Publikumsfragen ein, u.a. ob es noch weiße Flecken bei der Erforschung der Geschehnisse gibt. Erfreulich die Antwort, dass die Opfer komplett erfasst sind, die Feststellung der Täter jedoch nicht mehr vollständig gelingen wird.

Ein besondere Note erhielt die Ausstellungseröffnung von Klängen aus dem Jagdhorn von Stephan Vogl, der mit Fanfaren einstimmte, darunter der „Hirschmarsch“. Das Stück leitete wunderbar über zur Bewirtung mit Hirschleberkäs-Broten, die erst neugierig und schließlich begeistert goutiert wurden, auch vom Bürgermeister der tschechischen Nachbargemeinde Bělá nad Radbuzou (Weißensulz), Libor Picka. Er ist seit 28 Jahren Bürgermeister und erinnerte bei seinem Grußwort an seinen ersten Besuch Anfang 2005 auf der Baustelle des CeBB, als vom ehemaligen Kommunbräuhaus nur die historischen Umfassungsmauern mit den Gewölben standen und Fragmente des historischen Dachstuhls zu sehen waren. Als langjähriger Präsident der Euroregion Šumava (Böhmerwald) und seit Februar 2022 Regionsrat für Kultur, Denkmalpflege und Tourismus laufen bei ihm viele Fäden in unserer direkt angrenzenden tschechischen Nachbargemeinde zusammen. Dies unterstrich auch CeBB-Organisatorin Ivana Danisch, die sich bei den Förderpartnern Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds und Landkreis Schwandorf sowie beim Prager „Institut für zur Erforschung totalitärer Regime“ herzlich bedankte.

 

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