Verleihung der “Jan-Masaryk-Medaille” an Leitung des Festivals Mitte Europa
In Anerkennung besonderer Leistungen bei der Entwicklung der deutsch-tschechischen Beziehungen zeichnete das tschechische Außenministerium die Leitung des Festivals Mitte Europa, die promovierte Kunsthistorikerin Iva Thomaschke-Vondráková und den Kammersänger Prof. Thomas Thomaschke, in Dresden mit der "Jan-Masaryk-Medaille" aus. Die Ehrung nahm die tschechische Generalkonsulin Dr. Jarmila Krejčíková in Anwesenheit des tschechischen Botschafters S.E. Dr. Rudolf Jindrák und des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich vor.
Die nach dem Sohn des ersten Präsidenten der Tschechoslowakischen Republik, Tomáš Garrigue Masaryk, und Außenminister der Tschechoslowakei von 1945 bis 1948 benannte Medaille ist eine der höchsten Auszeichnungen, die auch Nicht-Tschechen erhalten können.
Iva Thomaschke-Vondráková und Thomas Thomaschke initiierten nach dem Fall des Eisernen Vorhangs gemeinsam mit Freunden und zahlreichen Unterstützern die Gründung des gemeinnützigen Vereins “Mißlareuth 1990. Mitte Europa e. V.”, der nun bereits im 23. Jahrgang das grenzübergreifende Festival Mitte Europa in Bayern, Böhmen und Sachsen ausrichtet. Weitere völkerbindende Initiativen des eingetragenen Vereins sind das Netzwerk “Kulturbrücke Mitte Europa” und der Sächsisch-Tschechische Theaterherbst.

