Staatsbesuch von Bundespräsident Gauck in der Tschechischen Republik
Bundespräsident Joachim Gauck hat bei seinem dreitägigen Staatsbesuch in der Tschechischen Republik mit sehr überlegt gewählten Worten an jeder Stelle seines umfangreichen Besuchsprogramms einen Meilenstein zur Verständigung in den deutsch-tschechischen Beziehungen gesetzt.
Am 6. Mai gab der Bundespräsident in der deutschen Botschaft in Prag einen Empfang für annähernd 400 Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Bildung, Kunst und Gesellschaft, die sich in ihren Aufgabenbereichen für die Zusammenarbeit und freundschaftliche Begegnung beider Länder engagieren. Zum Einladungskreis gehörten von bayerischer Seite u.a. Hans Eibauer, Leiter des Centrum Bavaria Bohemia in Schönsee, Richard Brunner, IHK-Geschäftsführer in Cham, der auch Vorstandsmitglied von Bavaria Bohmia e.V. ist und CeBB-Kuratoriumsmitglied Thomas Rudner, Geschäftsführer von TANDEM, Regensburg. Am Empfang nahmen neben dem Tschechischen Staatspräsidenten Miloš Zeman aus der Politik eine Reihe von Ministern, Senatoren und Abgeordneten teil.
In seinen Begrüßungsworten im Kuppelsaal des Lobkowitz-Palais dankte Bundespräsident Gauck den Gästen für ihr Engagement zur stetigen Verbesserung der Beziehungen beider Länder. „Mein dreitägiger Besuch in der Tschechischen Republik ist eine Reise in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.“ Er rief die Gäste des Empfangs, die an vielen wichtigen Stellen in der Gesellschaft Verantwortung tragen, dazu auf, sich weiter intensiv in das deutsch-tschechische Miteinander einzubringen. Hans Eibauer und Richard Brunner freuten sich über ein kurzes Gespräch mit Bundespräsident Joachim Gauck, der zwei Stunden dicht umringt war von den Gästen des Abends in den sehr repräsentativen Räumen der Deutschen Botschaft. Beide nützen die Gelegenheit, Kontakte anzubahnen und zu vertiefen.
Gesprächspartner waren unter vielen der Kulturminister der Tschechischen Republik Daniel Herman, der erst kürzlich im CeBB an der Brückenbauer-Preisverleihung teilnahm, Rudolf Fischer, Präsident der Deutsch-Tschechischen IHK in Prag, Bernard Bauer, Geschäftsführer der DTIHK, Dr. Tomáš Jelínek und Dr. Joachim Bruss, Geschäftsführer des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.






