Zweiter Jahrestag der Wiedereröffnung der Klattauer Katakomben
Zwei Jahre nach der Wiedereröffnung der Klattauer Katakomben veranstaltete der Bürgerverein Klattauer Katakomben ein Treffen zur Vorstellung des weiteren Programms.
Zweck der ganzen Aktion war vor allem die Danksagung an alle PartnerInnen und MitarbeiterInnen. Das hob Václav Chroust, der Vorsitzende des Verein Klattauer Katakomben und stellvertretender Bürgermeister der Stadt Klatovy, in seiner Ansprache hervor.
Zu den Gästen gehörten die Historikerin Ivana Čornejová, der Pilsner Bischof František Radkovský, der ehemalige Bürgermeister der Stadt Klatovy Karel Mráz, VertreterInnen der Baufirmen, die für die Rekonstruktion verantwortlich waren, sowie Jan Červeňák, der Leiter des Teams, das für die erfolgreiche Umsetzung dieses Projekts gesorgt hat. Auf der Veranstaltung traten das Kolegium pro duchovní hudbu und die indigene Gruppe Ansamble Moxos aus dem Amazonasgebiet Boliviens auf, die sich mit der Barockmusik der jesuitischen Missionen befasst.
Das Programm wurde anschließend mit der Vorstellung der neuen Publikation “Fünf Sterne über dem böhmischen Königreich”, mit dem Untertitel “Der hl. Johannes von Nepomuk und die katholische Reformation” fortgesetzt. Das Buch wurde von der Stadt Klatovy in Zusammenarbeit mit dem Verein Klattauer Katakomben herausgegeben.
Zum Abschluss der gesamten feierlichen Zusammenkunft gab es einen Ausblick auf das kommende Jahr. Es wird geführte Besichtigungen in historischen Kostümen für die BesucherInnen geben. Der Verein plant auch die Wiederaufnahem der jesuitischen Theaterspiele aus dem 17.-18. Jahrhundert. Weitere Ziele sind der Anschluss an das Projekt Pilsen 2015 sowie die Zusammenarbeit der Stadt mit der Pfarrei Klatovy, um dreisprachige Führungen des Jesuitenkomplexes, zu dem außer den Katakomben auch ein Internat und die Jesuitenkirche Mariä Unbefleckte Empfängnis gehören, zu ermöglichen.
Quelle: www.turisturaj.cz




