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  • Bräuche in Westböhmen: Aprilscherze / Georgstag / Walpurgisnacht

Veröffentlicht am 05. April 2012 Aktuelles

Bräuche in Westböhmen: Aprilscherze / Georgstag / Walpurgisnacht

2+

Das Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) hat im Frühsommer 2011 gemeinsam mit dem Ethnografische Museum Pilsen (Národopisné muzeum) die Ausstellung "Sitten und Bräuche in Westböhmen" realisiert. Sie informierte zweisprachig über die Traditionen und Bräuche in der Region Pilsen im Verlauf eines Kalenderjahres. An dieser Stelle veröffentlicht das CeBB die Ausstellungstexte passend zur jeweiligen Jahreszeit.

Aprilscherze /1. April/
Über die Herkunft dieses Feiertages ist nicht viel bekannt, die meisten Forscher neigen jedoch dazu, seine Entstehung um das Jahr 46 v. Chr. zu beziffern, als sich der Monat April durch die Kalenderreform von Julius Caesar verschob.  Zu den ältesten belegten Aufzeichnungen über den Brauch, jemanden in den April zu schicken, gehört ein Eintrag in den „Wittingauer Denkschriften“ (Třeboňské paměti)  von Vavřinec Benedikt Mecer († 1683) und im Buch „Zodiacus laetofatalis“ von Bartholomäus Christelius aus dem Jahr 1690. Der Aprilscherz war stets sehr beliebt und bestand zum Beispiel darin, dass der Hausherr seinen Diener losschickte, damit dieser ihm Fliegenleber, Ziegelhobel, Bienenhälse o.ä. bringen sollte. Je atemloser der Diener zurückkam, weil er diese Dinge nicht besorgen konnte, desto mehr amüsierte sich der Herr. Natürlich machten auch Bürger und Diener untereinander ihre Späße. Mit dem Aufkommen des Pressewesens nahmen die April-Nachrichten neue Formen an. Der Brauch ist bis heute sehr beliebt und wird auch im Internet weitergeführt.

Georgstag /24. April/
Eine alte tschechische Bauernregel sagt: „Am Georgstag kriechen Schlangen und Skorpione hervor“ (Na svatého Jiří vylézají hadi a štíři). Diese Wetterregel besagt, dass nach dem Georgstag die warmen Tage kommen und der Winter endgültig vorbei ist. Nach diesem Tag musste der Hirt zum ersten Mal sein Vieh auf die Weide treiben. Manchmal wurde auch die Weide mit Wasser besprüht. Die Hirtinnen erhielten Belohungen und am Sonntag nach dem Georgstag fand ein Kuhfest statt,  bei dem die Mädchen für die Hirten Kränze flochten, die diese auf dem Kopf trugen, wenn sie auf die Weide gingen. In Pilsen findet bis heute die Wallfahrt zur St. Georgskirche (kostelsv. Jiří) statt. Bei der anschließenden Kirchweih werden stets Spielzeug und Süßigkeiten gekauft.

Walpurgisnacht
Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai heißt Walpurgisnacht und ist mit den Hexentänzen verbunden. Diese Volkstradition ist wahrscheinlich eine Reaktion auf die Hexenprozesse im 15. und 16. Jahrhundert, in denen es oft um den Hexensabbat ging. Im Volk wurden viele magische Praktiken durchgeführt, um den Hof und das Vieh zu schützen. Das Haus wurde zum Beispiel mit Weihwasser besprengt und dabei wurde das Evangelium rezitiert. Auf die Stalltür wurden mit Weihwasser Kreise oder Kreuze gemalt. Bis heute ist die Tradition des Hexenverbrennens erhalten geblieben – es werden Feuer entfacht, in denen symbolisch Hexenfiguren verbrannt werden, die so in der Gemeinde keinen Schaden anrichten können.

Texte: Daniel Bechný, Abteilung für Volkskunde, Westböhmisches Museum in Pilsen

Die Ausstellung kann ausgeliehen werden.

Ansprechpartner für Interessenten:  
Maika Victor
Tel.: +49(0)9674 – 92 48 77
maika.victor@cebb.de

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